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Konfirmandenreise 2019

Konfirmandengruppe mit Pfarrer Adolf Lemke und Begleitpersonen Michelle Läubli und(Oetwil) und Ueli Heuer (Winterthur)


Erlebnisberichte von der Berlinreise

...von einer Konfirmandin

Berlin war wunderbar. Wir kamen so gegen 10.00 Uhr in Berlin an, das Wetter war leider weniger toll. Wir gingen in unser Sunflower Hostel, welches in der Nähe der Warschauerstrasse liegt. Leider wurde unser Hostel gerade umgebaut; so sahen wir es nicht in seiner vollen Pracht. Unsere Koffer liessen wir dort zurück und gingen etwas essen, da wir alle sehr grossen Hunger hatten. Am Alexanderplatz wurden wir schnell fündig, denn da gab es zu der Zeit einen Markt. Mich erinnerte er eher an ein Oktoberfest. In einer zeltartigen Bar assen wir alle etwas. Die einen bestellten einen Frühstücksteller, obwohl es schon ca. 14.00 Uhr war, die anderen eine Suppe und Schupfnudeln. Das Programm ging danach sofort weiter. Am modernen Brunnen beim Berliner Dom trafen wir unseren Führer, welcher uns ein bisschen von Berlin zeigte. Vor allem zeigte er uns die Museumsinsel. Wir hatten uns die Führung ein wenig anders vorgestellt als sie war; ich persönlich fand sie nicht so spannend. Danach gingen wir in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin; diese war sehr eindrücklich und anders als die hier in Oetwil. Die Wände waren mit blauen Mosaiken geschmückt so, dass nur wenig Licht durchkam. Über der Tribüne hing eine grosse Abbildung von Jesus. Unsere Kirche finde ich schöner. Um ca. 18.00 Uhr waren wir alle wieder sehr hungrig. Zu essen gab es diesmal Pizza. Ich war schon sehr müde vom ganzen Tag, auch weil wir schon seit 5.00 Uhr auf den Beinen waren. Doch das Programm ging weiter. Um 21.00 Uhr gingen wir bowlen. Ich war wieder sehr aktiv und freute mich darauf. Im Bowlingcenter angekommen, trafen wir auf eine andere Konfirmandengruppe aus Zürich Fluntern. Wir spielten ungefähr drei Runden, die einen weniger gut, die anderen besser. Es machte viel Spass und wir lachten viel. Dann war der Tag auch schon zu Ende.

Am nächsten Morgen versammelten wir uns alle zum Zmorge um 8.00 Uhr im Hostel. Laetitia und ich schliefen nicht so gut, da die Person neben uns ständig Mundharmonika spielte. Wir waren alle sehr müde und gar nicht motiviert. Doch Herr Lemke hatte für uns eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen reserviert. Wir erwarteten nicht viel und dachten, dass es sehr langweilig werden wird. Als wir dort ankamen, bemerkten wir, dass das Gefängnis mitten in einer Wohnsiedlung liegt. Als erstes schauten wir uns einen 15-minütigen Film an, der sehr spannend war. Am Anfang der Führung zeigte uns die Frau, die uns führte, den alten Teil des Gefängnisses, in dem die ehemals Inhaftierten in Stehzellen, Wasserzellen, Gemeinschaftszellen, Kältezellen oder Wärmezellen ohne Privatsphäre untergebracht wurden. Es war sehr eindrucksvoll und interessant. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass damals wirklich solche Foltermethoden angewendet wurden.

Der Neubau aus dieser Zeit war auch sehr spannend, da alles noch originalgetreu war. Die Führung war sehr spannend, überhaupt nicht langweilig, wie wir es uns vorgestellt hatten. Zu Mittag assen wir in einem schönen Restaurant am Hackeschen Markt. Die meisten von uns bestellten einen Cheeseburger.

Jetzt wurde es Zeit, ein wenig mehr von Berlin zu sehen. Wir gingen zu einem Aussichtsturm in der Mitte von Berlin am Potsdamer Platz. In 90 Meter Höhe sahen wir von dort aus ganz Berlin. Sehr schön. Zum Glück hatte es bis hinauf einen Lift. Angeblich ist es der schnellste Lift der Welt. In 20 Sekunden auf 90 Meter. Man bekam Ohrendruck und es wurde einem ein wenig schwindlig, als wir unten ankamen.

Danach gingen wir in ein Magic Museum. Am Anfang empfing uns ein lustiger Mann. Im Museum mussten wir Rätsel und Zaubertricks lösen und es wurden uns Tricks vorgeführt. Es machte viel Spass und die Zeit ging schnell rum. Wir alle wollten sehr gerne noch einen Abstecher zum Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude machen, da wir der Meinung waren, dass man die Bauten unbedingt sehen muss, wenn man in Berlin ist. Dieser Wunsch wurde uns natürlich erfüllt.

Am Abend gingen wir ins Kino und schauten den Film Monsieur Claude 2 (sehr zu empfehlen :). Wir hatten alle so viel Popcorn gegessen, dass wir gar keinen Hunger mehr hatten. Ausser Maurin und Marc, sie gingen noch zu McDonalds und holten sich einen Burger. Danach ging es wieder zurück ins Hostel.

Am Samstagmorgen besuchten wir ein Jüdisches Museum, in dem Ueli uns eine Führung organisiert hatte. Leider mussten wir eine Stunde warten bis die Führung endlich los ging. Während der Führung schloss sich uns plötzlich ein Mann an, welcher zu Philipp sagte, er solle sich mehr beteiligen. Das fanden wir sehr daneben. Doch die Führung war interessant und wir lernten alle mehr über das Judentum.

Michelle organisierte für uns eine Schiffsfahrt durch die Spree. Auf dem Schiff assen wir zu Mittag. Das Essen war sehr fein und durch die Schifffahrt konnten wir Berlin auch einmal ganz ohne Anstrengung geniessen.

Ab 15.30 Uhr hatten wir das erste Mal Zeit etwas alleine zu machen. Wir Mädchen gingen shoppen, doch leider hatten wir nur eineinhalb Stunden Zeit. Es wäre schön gewesen, wenn wir noch ein wenig mehr Zeit gehabt hätten, doch es war Okey. Natürlich kamen wir Mädchen zu spät, da wir an einer Kasse lange anstehen mussten. Zum Z’nacht gingen wir zu McDonald. Es musste schnell gehen, da wir ein Kabarett (Kabarett Die Distel) sahen, welches bald anfing. Das Kabarett war anfangs lustig, doch später wurde es langweiliger, weil wir die Witze nicht ganz verstanden.

Am Sonntag ging es langsam wieder in Richtung Zürich. Wie gewohnt gab es das Z’morge im Hostel. Am Checkpoint Charlie besuchten wir noch in ein Museum der früheren DDR-Zeit. Zum Z’mittag wählten wir das Restaurant Vapiano. Dann ging es auch schon zum Flughafen und zurück nach Zürich.

Danke Herrn Lemke, Michelle und Ueli für das tolle Erlebnis!

Kaja


...von einem Konfirmanden

Am Donnerstag, dem 2. Mai um 6 Uhr morgens, startete unsere Reise nach Berlin am Oetwiler Busbahnhof. Nach der Ankunft in Berlin fuhren wir zu unserer Unterkunft, dem Hostel „Sunflower“. Unsere erste Unternehmung war eine Stadtführung zu Fuss, auf der wir einiges über die Geschichte Berlins erfuhren und unter anderem auch das Berliner Schloss und den Berliner Dom sehen konnten. Am Abend besuchten wir die Gedächtniskirche, welche von den Berlinern als Erinnerung an den Krieg in ihrem zerbombten Zustand belassen wurde. Nach einem Z‘nacht in einem italienischen Restaurant gingen wir bowlen. Marc und Phillip waren die Sieger an diesem Abend.

Am Freitag besuchten wir die Gedenkstätte Hohenschönhausen, das ehemalige Gefängnis der sowjetischen Besatzungsmacht, später ein Stasi-Gefängnis. Unzählige politische Gefangene waren hier unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert. Der Einblick, in den von Folter und Unterdrückung geprägten Gefängnisalltag, hat uns sehr beeindruckt und war spannend. Am Nachmittag fuhren wir in einem Hochhaus mit dem schnellsten Lift Europas nach oben, von wo aus wir den Ausblick auf Berlin bewundern konnten, während Herr Lemke derweil das Café besuchte ;-) Anschliessend sahen wir uns das Magic Museum an, ein Museum zum Thema Zauberei. Am Abend waren wir im Kino (Monsieur Claudes Töchter Teil 2).

Am Samstag stand das jüdische Museum auf dem Programm. Dort schloss sich ein älterer Herr unserer Gruppe an. Er ergänzte und verbesserte laufend die Erklärungen unserer Museumsführerin, was ziemlich lustig für uns war. Nach dem jüdischen Museum unternahmen wir eine Schifffahrt auf der Spree. Danach hatten wir ein wenig Zeit, um uns zu erholen. Es war ein volles Programm und ziemlich anstrengend! Den Abend verbrachten wir im Kabarett, wo wir uns eine Satire-Show ansahen.

Am Sonntag schliesslich gingen wir noch ins Museum „Checkpoint Charlie“, ein Museum über die Zeit der Berliner Mauer und der DDR.
Dann war es Zeit, wieder zum Flughafen zu fahren und die Heimreise nach Oetwil anzutreten. Es war eine tolle, unvergessliche und lustige Reise!

Maurin


 
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