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Gedanken zum Projekt der Landeskirche

Im Jahresbericht 2016 äussert sich Michael Idda, Präsident der Kirchenpflege in Oetwil am See, auch über das von der reformierten Kirche des Kantons Zürich lancierte Projekt KirchGemeindePlus. Wir zitieren aus dem Bericht sinngemäss wie folgt: „Das Projekt KirchGemeindePlus wird von der Kirchenpflege sehr ernst genommen. Wir nehmen an vielen Gesprächen innerhalb unseres Bezirkes teil; außerhalb des Bezirkes sind wir weniger stark engagiert, denn die unterschiedlichen Bezirksauslegungen durch die ref. Kirche des Kantons Zürich und der damit verknüpfte grosse Zeitbedarf haben uns zum Eingrenzen unseres Aktionsradius gezwungen.

Die ref. Kirche Oetwil am See verschließt sich dem Thema KirchGemeindePlus nicht, aber wir beurteilen alle Gespräche und Auswertungen aus Sitzungen sehr objektiv. Gerne arbeiten wir in verschiedenen Projekten oder Anlässen mit anderen Kirchgemeinden zusammen, Das heisst aber nicht, dass sich Oetwil am See an einer Fusion beteiligen muss oder dass wir einem Kirchgemeindeverband beitreten müssen - mit ungewissem Ziel, aber mit externen Coaches, welche uns für viel Geld empfehlen, was wir wie zu tun haben. Dieser Entwicklung mit ungewissem Ausgang und zusätzlichen Kosten stehen wir geschlossen kritisch gegenüber.

Auch wenn sich Oetwil am See (und übrigens auch Meilen) nicht mit den Nachbargemeinden Hombrechtikon, Männedorf und Stäfa zu einem solchen Kirchgemeindeverband oder einem ähnlichen Gebilde mit ungewissem Ausgang verpflichten will, sind wir immer noch in Gesprächen vernetzt und zum gegenseitigen Austausch und über gemeinsame Projekte bereit. So haben wir dies all die Jahre zuvor gemacht.

Zum heutigen Zeitpunkt und unter der Berücksichtigung aller Faktoren für unsere Kirchgemeinde ist die Kirchenpflege unter meiner Leitung und mit beratender Stimme aus dem Pfarramt, sowie unter Einbezug der Meinungen der Mitarbeitenden, einstimmig zum Schluss gekommen, dass eine vertragliche oder formelle Hochzeit mit anderen Kirchgemeinden derzeit nicht in Frage kommt. Ein solcher Zusammenschluss bietet aus heutiger Sicht für die Kirchgemeinde Oetwil am See keinerlei Vorteile oder zusätzlichen Nutzen. Die Kirchenpflege prüft die Situation jedoch stets neu. Wir sind weiterhin an Sitzungen und Gesprächen zum Projekt KirchGemeindePlus beteiligt. Weitere Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit.

KirchGemeindePlus im Umfeld des Reformations-Jubiläums



Meilen erwägt nun doch den Anschluss an «KirchGemeindePlus»


In der reformierten Kirche des Kantons Zürich stehen die Zeichen auf Zusammenschlüsse. Nach anfänglicher Ablehnung denkt nun auch die ref. Kirchgemeinde Meilen darüber nach.

Zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ hatten sechs Kirchgemeinden am Zürichsee anfangs November zu einem dreitägigen Festival eingeladen. Es war eine Premiere: Ein so umfangreiches Programm hatten die reformierten Kirchgemeinden von Meilen, Uetikon, Männedorf, Stäfa, Oetwil am See und Hombrechtikon noch nie gemeinsam auf die Beine gestellt. Innerhalb der reformierten Kirche stehen die Zeichen ohnehin auf Kooperation. Die Zürcher Kirchenleitung hat das Projekt «KirchGemeindePlus» angestossen, das die Reformierten fit für eine Zukunft mit weniger Mitteln und weniger Mitgliedern machen soll. Konkret heisst das, dass es im Kanton Zürich weniger Kirchgemeinden geben wird.

Davon wollte Meilen als vergleichsweise grosse Kirchgemeinde mit rund 5‘000 Mitgliedern bislang nichts wissen. Auch Oetwil entschied sich nach ersten Gesprächen vor rund einem Jahr gegen eine organisatorische und rechtliche Kooperation. Hingegen haben sich Uetikon, Männedorf, Stäfa und Hombrechtikon mittlerweile unter dem Namen «Kirchgemeinde 4+» offiziell angenähert. Bereits seit 2013 spannen Zumikon, Zollikon, Küsnacht, Erlenbach und Herrliberg in der «Kooperation 5+» zusammen.

Oetwil wartet Neuwahlen ab


Nun wurde im Kreis der sechs Kirchgemeinden im oberen Bezirksteil das Reformations-festival gefeiert. Die Initiative dazu stammte aus Meilen, genauer: von Pfarrerin Jacqueline Sonego Mettner. «Der Eindruck, Meilen könnte an der regionalen Zusammenarbeit nicht interessiert sein, stimmt nicht – im Gegenteil», sagt sie. Inhaltlich stehe man schon länger im Austausch, etwa in den Bereichen Jugend und Senioren.

Dem könnte nun doch noch der Anschluss an «Kirchgemeinde 4+» folgen. Details sind laut der Meilemer Pfarrerin noch nicht spruchreif. Sie bestätigt aber in Absprache mit der Kirchenpflege, dass man mit Uetikon, Männedorf, Stäfa und Hombrechtikon «intensiv im Gespräch» sei. Anders in Oetwil am See. Dort gilt laut der Vizepräsidentin der Kirchenpflege, Marianne Rohrer, weiterhin: «Wir nehmen am Reformprozess der Landeskirche nicht teil.» Ob dies auch nach den Behördenwahlen 2018 so bleibt, ist derzeit offen. «Dann wird eine neue Crew verantwortlich sein», sagt Rohrer. Für das Reformationsfestival spannten die Kirchen indes gleichberechtigt zusammen.

 
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Nächste Anlässe:
Seniorennachmittag - Adventsfeier mit Pfarrer Alfred Suter und Musik von Verena Walder-Graf und dem Heimatchor Wetzikon
Am 13.12.2017 um 14:00 Uhr
KGH Muehlegg, Alterskommission Oetwil am See
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Stundenhalt - Ort der Kraft
Am 13.12.2017 um 17:00 Uhr
KGH Mühlegg, Pfarrerin Barbara M. Hugentobler-Rudolf
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Handarbeitsgruppe Projekt X
Am 14.12.2017 um 14:00 Uhr
KGH Muehlegg, Doris Güttinger
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Ökumenisches Fiire mit de Chliine
Am 16.12.2017 um 10:30 Uhr
Ref. Kirche Oetwil am See, Das oekumenische Fiire-Team
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Gottesdienst zum 3. Advent mit Pfarrer Adolf Lemke; musikalische Gestaltung Dirk Sauer (Flügel/Orgel) und Reto Hofstetter (Gesang)
Am 17.12.2017 um 09:30 Uhr
Ref. Kirche Oetwil am See, Adolf Lemke
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Kafistube Gemütlichkeit
Am 18.12.2017 um 14:00 Uhr
Im Haus der Genossenschaft fuer Alterswohnungen, Willikonerstrasse 26, Birgit Hoogeveen
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